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Tag 263-266: Geysire El Tatio und Santiago de Chile

19.4.: Entspannung

Mein heutiges Entspannungsprogramm war, dass ich für ein paar Stunden im Internet gesurft bin, etwas herumgeschlendert bin und lecker gegessen habe.

20.4.: Geysire El Tatio

Früh Morgens um vier wurde ich abgeholt, um zu den Geysiren zu fahren. Ich war ja schon vorher skeptisch, ob mir das gefiel, denn irgendwie kann ich denen nicht so viel abgewinnen. Gut, hab ich mir die halt mal angesehen. Es gab ein paar nette Fotos, aber ich glaube, wenn ich ausgeschlafen hätte, hätte ich nicht viel verpasst.
Zurück ging es von San Pedro de Atacama in Richtung Santiago de Chile. Da dies wieder mal eine 24-Stunden Nachtfahrt mit dem Bus war, gab es viel Zeit zum Nichtstun.

21.4.: Santiago

Nach meiner Ankunft im Busterminal habe ich eine Freundin angerufen, bei der ich unterkommen solle. Nachdem sie mit der Uni fertig war für heute, sind wir mit ihrem Bruder etwas durch die Stadt gefahren und im Anschluss in eine Bar gegangen. Schon hier musste ich feststellen, dass Inka Cola eher schmeckt wie aufgelöster Kaugummi und auch Pisco das Zeug nicht besser werden lässt.

22.4.: Stadtbesichtigung

Nach einer langen Nacht hat mir Roberto heute etwas von der Stadt gezeigt. So ging es als erstes in einen Park hoch zu Bella Vista. Ein super Aussichtspunkt über Santiago, wo der Papst Johannes Paul II mal eine Messe gehalten hat. Mittag wurde dann in einer Markthalle gefunden und am Nachmittag musste ich feststellen, dass um 18 Uhr in Santiago alle Geschäfte dicht sind.

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Tag 102-106: Coromandel Halbinsel und Thermal Wonderland

6.11.: Coromandel Halbinsel

Heute sollte es von Thames aus einmal rund um die Coromandel-Halbinsel gehen. Ein sehenswerter Platz war die „Cathedral Cove“, eine Höhle und ein Stein. Es hat zwar immer wieder leicht geregnet, doch hat uns das den Spaß nicht verdorben. Nur etwas sonniger hätte es für die Fotos sein dürfen. Da Emma sich ab heute wieder die Haare waschen durfte und wir uns schon so langsam mal nach einer Dusche sehnten haben wir uns eine Unterkunft für heute Nacht gesucht. Also so eine mit richtigen Betten. Auf dem Weg dorthin haben wir zu später Stunden noch einen Abstecher zum „Hot Sandy Beach“ gemacht. Dort sind heiße Quellen im Untergrund, so dass man sich ein Loch graben und reinsetzen kann. Uns war zu kalt und somit haben wir nur mal eben vorbeigesehen. Dort standen dann halt die Leute mit hochgezogenen Hosen im Wasser. Super.

7.11.: Rast in Tairua

In der Unterkunft wo wir auf heute untergekommen sind, waren wir die einzigen Gäste. Somit hatten wir einen Billiard-Tisch, Satelliten-TV, DVD-Player, Küche, Schlafräume und so alles für uns allein. Wegen der guten Ausstattung haben wir uns entschlossen, einen Ruhetag einzulegen und um eine Nacht zu verlängern. Nachmittags ging es dann auf einen kleinen Vulkan, von dem man die Bucht bei Tairua herrlich überblicken konnte. Auch das Wetter spielte mit. Für den Abend haben wir uns dann stilgerecht die Herr der Ringe DVDs ausgeliehen.

8.11.: Fahrt nach Rotorua

Heute war eher ein Transfertag. So fuhren wir recht spät los und recht gemütlich. Zielort war Rotorua. Dort haben wir dann eigentlich nur noch uns überlegt, was wir morgen machen werden. Mehr gab es hier nicht so wirklich zu sagen.

9.11.: Thermal Wonderland und Kiwi Enclosure

Thermal Wonderland stand heute auf der Liste. Zuerst ging es zum Wai-O-Tapo, einem Geysir, den man zum Ausbrechen erst ermuntern muss. So wird er von einem Mitarbeiter erst mit einer Ladung Seifenpulver gefüttert, ehe er dann so langsam einen Zahn zulegt mit dem Blubbern und dann mit einer hohen Fontäne das Spucken anfängt. Das ist ein schönes Schauspiel und vor allem schön planbar. Danach ging es noch durch die weiteren Quellen, von denen einige rochen, einige gestunken haben und manche einfach nur vor sich hin dampften. Am Nachmittag hatten wir also noch Zeit und Emma meinte, wir könnten noch zu den Kiwis gehen. Gesagt getan und so sind wir zu einer Kiwi Aufzuchtstation gefahren. Dort konnte man zuerst noch ungeschlüpfte Eier sowie ein erst 3 Tage geschlüpftes Kiwi-Baby sehen. Echt nett. Dann ging es in die Dunkelkammer. Kiwis sind nachtaktiv und daher haben sie für Besucher deren Tagesrhythmus auf den Kopf gestellt. Da sind dann drei Kiwis rumgelaufen und haben nach Futter im Boden gepickt. Klingt jetzt unspektakulär und war es eigentlich auch – aber schön anzusehen. Und wann sieht man sonst schon Kiwis?

10.11.: Huka Falls und doch kein Bungee Jump

Gestartet in Taupo ging es heute zu den Huka Falls. Die als Wasserfälle angepriesene Sehenswürdigkeit ist eigentlich eine Verengung eines Flussbettes. So hat sich das Wasser, das vor der Verengung auf ca. 4 Meter in ca. 10 Meter Breite fließt, in das Gestein eingetieft. Daraus entsteht dann ein reißender Fluß, der nach rund 300 Meter sich wieder auf die ursprüngliche Breite ausdehnt. Danach waren wir am überlegen, ob wir nicht mal Bungee Jumping ausprobieren sollten. Für rund 50 Euro für über 60 Meter in einen See eigentlich ganz günstig. Doch irgendwie war uns nicht danach und ich beschloss für mich, das lieber gleich an der Europabrücke bei uns zu Hause zu machen. Am Abend waren wir dann noch nach Turangi gefahren, so dass wir für morgen früh uns den Bus zum Startpunkt unserer Wanderung buchen konnten.

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