Beiträge

Japan – Land der aufgehenden Sonne

Dank eines überaus günstigen Flugs sollte es dieses Jahr nach Japan zur Kirschblüte gehen. Wichtig, um günstig mit dem Zug durch Japan zu fahren, ist ein Japan Rail Pass. Den muss man immer außerhalb Japans kaufen, wenngleich zur Zeit eine Testphase lief, um auch direkt bei Ankunft diesen zu kaufen. Mit ihm kann man in fast allen Hochgeschwindigkeitszügen, den sog. Shinkansen, kostenlos fahren, sofern man sich vorher eine Reservierung geholt hat. Um unseren eng gesteckten Zeitplan einhalten zu können, führte uns unser erster Weg direkt in ein Japan Railways Office, um eben jene Plätze zu reservieren. Unser erster Schwung umfasste pro Person sieben Fahrten. Damit ging es dann ins Hostel.

Tokyo

Nach einer kurzen Nacht starteten wir bei regnerischem Wetter in Richtung Asakusa, um dort den XXX Tempel anzusehen. An dem einzig blühenden Kirschbaum sammelten sich die Leute. Im Anschluss versuchten wir unser Glück im Ueno Park. Dort warteten die Japaner auf allerlei Plastik-Folien, Kartons und Schlafsäcken auf die irgendwann eintretende Kirschblüte. Dass das nicht mehr an diesem Tag geschehen würde war klar. Ausgerüstet warteten Sie mit Laptops und Essen bei kalten Temperaturen und leichtem Regen beharrlich.

Am Nachmittag führte unser Weg nach Akihabara, dem Videospiel- und Technik-Stadtteil. Gerade die Auswahl an allerlei Foto-Zubehör aller Marken in den einschlägigen Stores fand ich beeindruckend. Nach Einbruch der Dunkelheit gingen wir zur vermutlich belebtesten Kreuzung der Welt, der Shibuya Crossing. Dort queren bei grün hunderte von Leuten gleichzeitig die Straße. Von der Aussichtsplattform in 202 m Höhe des Rathauses von Tokyo, dem Tokyo Metropolitan Government Offices, genossen wir den nächtlichen Blick über Tokyo.

Fuji

Heute Morgen ging es mit unserer ersten Zugfahrt nach Kawaguchiko, dem Ort am Fuße des Fuji. Das letzte Stück stimmt die Besucher mit einem innen wie außen total auf Mount Fuji gestylt ein – von Außenlackierung über Markierungen am Bahnsteig bis hin zu Sitzbezügen. Nach einer Fahrt durch teilweise schneebedeckte Felder liefen wir zu unserem Hostel, immer mit Blick auf den durch die dichten Wolken spitzenden Berg. Mit dem Rad ging es zum Arakura Sengen Schrein. Nach 400 Stufen erreichten wir die Chureito Pagoda. Während die Pagode von der Sonne angestrahlt wurde, zogen die Wolken auf und der Mt. Fuji zeigte sich erhaben dahinter. Mit der Mt. Kachi Kachi Ropeway ging es auf den Mount Tenjo. Dort ist ein Schrein mit Hasen, weshalb überall Hasen-Figuren aufgestellt waren, und es bot sich ein wunderbarer Ausblick über den See von Kawaguchiko.

Kyoto

Über Tokyo ging es in Richtung Süden nach Kyoto. Dort waren die Betten in der Unterkunft mit normalen Balken und Brettern möglichst effizient in den Raum integriert. Am Morgen fuhren wir mit dem Bus in den Arashiyama-Bambushain. Die ersten Sonnenstrahlen brachen durch die mehreren Meter hohen Bambusse. Im Anschluss besuchten wir den Adashino Nenbutsu-ji Tempel. Dort stehen Seteinbildnisse, die die sterblichen Überreste mittelloser Menschen darstellen.

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist der Kinkaku-ji Tempel. Er ist komplett mit Blattgold überzogen und Menschenmassen drängen sich um den See um die Spiegelung darin festzuhalten. Ursprünglich stammt er aus dem Jahr 1397 und diente als Ruhesitz eines Shoguns. Unser Mittagessen haben wir durch Ausprobieren uns unbekannter Speisen auf dem Nishiki-Markt zu uns genommen. Es gibt zwar viel Interessantes zu entdecken, doch sind schon sehr viele Touristen dort anzutreffen.

Ein Höhepunkt war der Fushimi Inari-Taisha Schrein. Scheinbar endlose Alleen aus n torii (Schreintoren) winden sich auf 4 km den Berg Inari hoch. Die einzelnen Tore sind Spenden von Privatpersonen oder Unternehmen. Er stammt aus dem 7. Jahrhundert und hat mehrere Schreine.

Vor der Weiterfahrt besuchten wir früh morgens noch den Philosophenweg. Das ist ein Weg entlang eines kleinen, mit Kirschbäumen gesäumten Kanals. Leider war die Hauptblütezeit noch nicht ganz angebrochen, so dass noch viele Knospen geschlossen waren. Der Philosophenweg führt direkt auf den Ginkaku-ji, den „Tempel des Silbernen Pavillons“, zu. Mit seinem Zen-Garten und dem See ist der Tempel aus dem Jahr 1482 eines der Wahrzeichen Kyotos.

Himeji und Hiroshima

Auf dem Weg nach Hiroshima legten wir einen Zwischenstopp in Himeji ein. Nachdem eines der wenigen Schließfächer mit unseren Rucksäcken befüllt war, liefen wir zur schönsten Burg Japans, die Himeji-jō. Übersetzt bedeutet ihr Name „Burg des weißen Reihers“ und besteht aus einem fünfstöckigen Turm samt Außentürmen, stammt aus dem Jahr 1533 und ist von einer Verteidigungsmauer umgeben. Im Park saßen viele Leute, vornehmlich Japaner, die die Zeit der Kirschblüte beim Picknick genossen. Nach dem Besuch stiegen wir wieder in den Shinkansen und fuhren weiter.

Angekommen in Hiroshima war unser erster Stopp der Atombombendom. Er ist wohl das intensivste Mahnmal, was Atomwaffen anrichten können. Es war früher der Sitz der Industrie- und Handelskammer bevor 1945 die Atombombe ca. 600 m darüber explodierte. Doch auch neben den weiteren Monumenten wie der Flamme des Friedens, haben wir vor allem die Zeit auf Miyajima genossen. Das ist eine kleine vorgelagerte Insel, auf der der Itsukushima-jinja Tempel liegt und man per Fähre erreichen kann. Das Wahrzeichen ist das Floating torii aus 1168, durch das früher normale Bürger fahren mussten, um den Schrein zu besuchen. Der Himmel hatte seine Pforten an diesem Tag recht weit offen. Es regnete viel und wir mussten öfters Pausen unter einer Pagode oder Tempelgang einlegen.

Mit dem Nachtzug zurück nach Tokio

Um unsere Kosten im vernünftigen Rahmen zu halten, haben wir für die Rückfahrt von Hiroshima nach Tokyo eine Nachtfahrt gebucht, die im Preis des Rail Pass inklusive war. Nachtzug heißt, dass es auf die ganze Länge eines Waggons oben und unten eine Liegefläche, die nur durch kleine Blenden auf Höhe des Kopfes getrennt waren.

In Tokio besuchten wir zunächst den Tokyo Tower. Im Anschluss ging es zu den Sony Archives. Das ist ein kleines Museum, in dem Sony die Meilensteine ihrer Historie ausstellen. Danach ging es zu Nikon Hauptsitz, wo es eine Ausstellung zum 100-jährigen Firmenjubiläum gibt. Dort werden alle Kameras seit Bestehen sowie einige Prototypen ausgestellt. Die beiden Besuche zeigten einen Einblick in die beeindruckende Geschichte Japanischer Technologie.

Wir gingen erneut in den Ueno Park, wo noch mehr Japaner die blühenden Kirschbäume genossen. Es waren mittlerweile mehr Knospen geöffnet und so erstrahlte noch mehr in rosa-farbenen Blüten. Letzte Station war der Tokyo Sky Tree. Das ist der weltweit höchste freistehende Fernseturm mit 634 m. Aussichtsplattformen sind auf 350 und 450 m Höhe angebracht und bieten bei passendem Wetter phantastische Blicke über die Metropol-Region rund um Tokio. Nach einigem Warten zogen die Wolken auf und wir konnten den Sonnenuntergang samt Mount Fuji bestaunen.

Als finaler Höhepunkt des Tages stand unsere erste Nacht in einem Capsule-Hotel bevor. Man sieht ja oft viele moderne mit Flatscreen, LED-Beleuchtung und weiterem Schnickschnack – doch unseres war noch eines, das wir farblich den 80er-Jahren zuordneten. Auch die Technik mit tiefen Druckknöpfen und einem Münzeinwurf für einen 20 cm Röhrenfernseher stachen hervor. Es gab auch nur ein gemeinsames Bad im Keller, wo aber auch das Raucherkabuff war. Wenn hier einer rauchte, zog es wegen fehlender Türen durch alle Räume und wir konnten es  selbst im dritten Stock noch riechen. Immerhin wurde ein modisches Schlafgewand bereitgestellt.

Nikkō

Ein letzter Ausflug führte uns nach Nikkō, wo viele spektakuläre Schreine sich wunderschön in eine Landschaft aus Bergen und Wäldern einfügen. Unser persönliches Ziel war der Heilige Stall Shinkyusha. Auf ihm ist das Relief der drei Affen abgebildet, die die drei Prinzipien des Tendai-Buddhismus veranschaulichen: Nichts Böses hören, nicht Böses sagen, nichts Böses sehen“. Wir haben noch viele Schreine und Tempel angesehen, ehe uns der Zug wieder zurück brachte.

Auf der Rückfahrt nach Tokyo hatte ich gesehen, dass im Tokyo Dome ein Konzert stattfindet. Es war das 25-jährige Jubiläumskonzert von L’Arc-en-Ciel. Nach einem kurzen Check auf Youtube, ob mir das gefällt, war nach zwei Liedern eine positive Meinung gefunden… Lest die ganze Story hier im Bericht über das Konzert!

Am letzten Tag stand noch ein Besuch von Shibuya bevor. Dort haben wir das Glückspiel Pachinko ausprobiert. Dabei muss ein Automat mit Kugeln gefüttert werden, die in irgendwelchen Löchern landen müssen, um so mehr Kugeln aus dem Automaten zu locken als man reingesteckt hat. Danach haben wir noch das rege Treiben auf der wohl belebtesten Kreuzung der Welt beobachtet. Dabei stürmen bei „grün“ von allen Seiten hunderte von Menschen in die Mitte, um auf die andere Seite zu gelangen. Neben den wirklichen Fußgängern findet man auch allerhand andere Mitmenschen dort vor: Selfie-Junkies oder auch Hochzeitspaare, die inmitten der Masse sich fotografieren lassen.

Am Abend und nach zehn aufregenden Tagen im Land der aufgehenden Sonne mussten wir uns verabschieden und verlassen Japan mit reichlich spannenden Eindrücken. Für die Kirschblüte waren wir ein bisschen früh dran bzw. es war noch nicht warm genug gewesen. Das ist bei einer Buchung im Herbst zuvor natürlich wie eine Wette, ob man den richtigen Zeitraum erwischt. Man hatte schon viel gesehen, doch an manchen Orten wäre die Haupt-Blütezeit etwas später gewesen. Das hat unserer Begeisterung jedoch keinen Abbruch getan.

Tipps für die Japan-Reise

  • Anweisungen befolgen, die einem auf einer Vielzahl an Schildern begegnen.
  • Die Höflichkeit und Ordnung des Landes annehmen, um z.B. in einer Schlange zu warten oder keine anderen zu belästigen.
  • Gerade zur Kirschblüte reisen auch die Japaner viel und wollen sich das Spektakel nicht entgehen lassen.
  • Tüten mitnehmen, da es oft keine Mülleimer gibt.

Tipps zum Fotografieren

  • Sich darauf vorbereiten, dass man nicht allein ist.
  • Timing ist wichtig, um Sehenswertes nicht mit einer Busladung an Menschen davor fotografieren zu müssen.

 

Hinweis: Kalender „Japan 2018“

Wer nun Interesse an diesem Land gefunden hat, dem kann ich meinen Wandkalender für 2018 ans Herz legen. Hier klicken und ansehen!

Tag 74-89: Unterwegs mit dem Zug in Japan

9.10.: Drei der wohl krassesten Achterbahnen auf einmal im Fujikyu
Heute sollte eigentlich eine Fahrradtour mit Leila anstehen. Doch schon als wir beschlossen, nur mal kurz am Freizeitpark vorbei zu sehen, war mir klar, dass das wohl auf einen Besuch hinauslaufen wird. Vom Bus aus hatte der Park eher den Eindruckt erweckt, doch schon recht alt zu sein und keine große Attraktion zu haben, außer eine traditionelle Achterbahn, denn die überragte eigentlich alles. Doch wie kann man sich täuschen. Klar – diese Bahn war immens, denn sie war ja auch die größte der Welt (zumindest beim Eintrag ins Guinnesbuch der Rekorde damals 2006). Also sind wir gleich mal in diese Bahn, die King of Coasters, die Fujiyama, gegangen. Und was soll ich sagen? Es war die längste mit knapp vier Minuten sowie die höchste mit einer Starthöhe von 78 Metern. Zwar hatte sie keinen Looping, doch auch so wurde die Fahrt nie langweilig. Danach wollten wir gleich mal die rote ausprobieren. Mit rote war die Eejanaika (www.eejanaika.jp) gemeint. Der Waggon sah aus wie eine Spinne. Auf jeder Seite saßen zwei Personen auf sitzen, die drehbar waren. Momentan gibt es nur ein paar 4D-Achterbahnen weltweit. Nach 110 Minuten warten im Schatten, was uns hatte echt etwas frieren lassen, durften wir den Korridor zur Vorbereitung betreten. Als erstes wurden wir auf den Rücken gedreht und so nach oben gezogen. Dass oben eine kleine Delle auf uns wartete wusste ich bereits, denn das vom Bild her zu sehen gewesen. Was dann geschah, kann ich hier gar nicht in Worte fassen, denn es war einfach unbeschreiblich. So sind wir einen Looping von oben angefahren, haben uns dann aber so gedreht, dass wir mit dem Kopf voraus wieder rausgekommen sind. Unglaublich. Manchmal habe ich gar nicht gewusst wo ich war. Nach dieser Fahrt haben mir echt mal die Worte gefehlt. Und das soll was heißen. Nach dem Essen sind wir in Richtung der World Bucchigiri Coaster Dodonpa gegangen. Das ist eine Bahn, wo man in kürzester beschleunigt wird. Auch hier mussten wir über eine Stunde anstehen. Leider stimmten die Zeiten. Naja, irgendwann war es dann soweit und wir saßen in der Bahn. Auch hier musste ich meine Brille wieder abnehmen. Dabei ging es doch nur vorwärts. Auf der Startposition wurde dann der Countdown von 3 gezählt und dann ging es los. Wir wurden mit 4,25 g beschleunigt auf 172 km/h!!! Das war von 2001-2003 die schnellste Achterbahn der Welt. Nach der Geraden ging es in eine steile Rechtskurve. Dann wurden wir gerade hoch gefahren, Auf dem Bogen in der Luft hatten wir viel Airtime. D.h. wir waren wie schwerelos. Es fühlte sich echt lange an und irgendwie leicht komisch. Irre! Ich hätte hier noch Wochen verbringen können.

10.10.: Spaziergang und Onsen
Heute stand nur ein kleiner Spaziergang um den Lake Kawaguchiko an. Leider hat sich der Fuji mal wieder nicht von seiner Schokoladenseite gezeigt und blieb wolkenverhangen. Am Abend ging es dann noch in ein traditionelles Onsen, ein japanisches Bad. Als erstes muss man sich mal gründlich mit allen möglichen Shampoos waschen. Deren Sinn hatte ich nicht so ganz verstanden, denn so weit war mein Japanisch noch nicht. In welches Becken man dann als erstes geht wusste ich nicht und bin erstmal in ein leeres gegangen. Nachdem das mit dem Stadtblick irgendwann langweilig wurden, ging ich in eine Sauna mit 96°C. Mann hat es mir da den Dampf rausgehauen, und zehn Minuten können echt lange sein.

11.10.: Goldener Pavillion in Kyoto
Heute habe ich das erste Mal den Zug genommen und habe meinen Railpass für die nächsten zwei Wochen gestartet. Ziel war Kyoto und dort das gebuchte Hostel. Immerhin hatten sie eine kleine Beschreibung reingestellt, so dass ich zumindest an der richtigen Stelle ausgestiegen bin. Doch leider hatte ich es nicht sofort gefunden und musste in einer Wäscherei fragen, ob ich mal kurz telefonieren dürfte, damit jemand rauskommt und winkt, denn die Straße war ja richtig. Ohne Japanisch ist das echt nicht so einfach, hat aber gut geklappt. Nach dem Abladen ging es zum Goldenen Pavillion, der von hier aus zu Fuß erreichbar war. Drinnen dann standen Massen an einer Stelle, um von sich, von anderen und einfach so von dem Teil zu machen. Von dort ging es in die Stadt, um kurz irgendwo ein Internetcafe zu finden. Nach einigem Suchen wurde ich fündig. Nach einer Stunde bin ich zu Fuß zurück zum Hostel, was insgesamt eineinhalb Stunden gedauert hat. Immerhin konnte ich so in Ruhe Sushi einkaufen zum Abendessen.

12.10.: Nara
Gestern Abend hatte ich geplant, noch einiges in Kyoto anzusehen. Doch irgendwie hab ich mich dann kurzfristig entschieden, nach Nara zu fahren. Warum weiß keiner, ich auch nicht. In Nara ging es dann in den Park, wo Rehe zum füttern herumlaufen. Eigentlich in der ganzen Stadt, aber vor allem hier. In dem Park steht der Todaiji-Tempel, das wohl größte Holzhaus der Welt. Und was stand drinnen? Natürlich, ein Buddha. Meine Begeisterung war also grenzenlos und ich ging weiter. In einem nächsten Schrein wollten sie wieder Extra-Eintritt, doch ohne mich. Zurück in Kyoto habe ich mir dann noch die Zugreservierungen (für Railpassbesitzer kostenlos) für morgen geholt.

13.10.: Himeji Castle und Fahrt nach Nagasaki
Heute bin ich richtig früh aufgestanden, um meinen Bus zu erwischen, der mich zum Bahnhof bringen sollte, doch war so viel Verkehr, dass ich meine Reservierung nicht wahrnehmen konnte und den nächsten Zug nehmen musste. In Himeji angekommen sah man schon vom Bahnhof das Schloss. Das habe ich natürlich besichtigt, ebenso wie den Garten nebenan. Fertig damit konnte ich wieder mit meiner Reservierung weiterfahren. Nach einem Zug- und Inselwechsel kam ich gegen Abend in Nagasaki an. Im Hostel habe ich dann auf Michael gewartet, der einen Zug später ankam. Danach gingen wir in einem Japanischen Restaurant essen und fragt bitte nicht, was in dem Essen war. Ich weiß es einfach nicht, schien aber von Allem ein bisschen zu sein.

14.10.: Sightseeing in Nagasaki
Ganz groß in Nagasaki ist natürlich alles um die Bombe. So haben wir verschiedene Plätze und Museen besucht, wie den Peace Park, das Hypocenter und zur Memorial Hall. Interessant war, dass man dort mit keinem Wort irgendwie über die Bombe bzw. deren Abwurf geschimpft hätte. Danach holten wir uns ein Essen zum Mitnehmen und saßen uns auf ein Mäuerchen. Gerade als ich fertig war und umherblickte, sah ich einen Autofahrer, der mir subjektiv zu alt vor kam. Just in diesem Moment machte dieses Auto ein komisches Geräusch. Gerade so, als würde man im Leerlauf aufs Gas drücken. Hat er wohl auch. Denn er fuhr ungebremst in eine Reihe stehender Roller, was ganz schön krachte. Er schien etwas verwirrt, war er wohl auch. Am Abend gingen wir mit unseren Hostel-Eltern zu einem Traditionellen Event, wo ein paar Leute Bambusstangen hoch klettern, dabei Kunststückchen machen und als Highlight ein lebendes Huhn ins Publikum werfen. Unglaublich. Dafür werden sie dann bejubelt.

15.10.: Fahrt nach Aso
Nach einem frühen Aufstehen ging es recht gemütlich mit der Bahn in Richtung Aso. Dort sind wir dann in die Jugendherberge gegangen, die wohl vor 35 Jahren und mehr mal auf dem aktuellen Stand war. Dort haben wir einen 70jährigen getroffen, heute 26 km in vier Stunden gelaufen zu sein. Er hätte seine Medikamente wohl regelmäßiger nehmen sollen. Denn schon allein, was man vom Hostel aus sah, konnte man einschätzen, dass das selbst für Leute in unserem Alter schier unmöglich erschien. Er wollte auch noch auf den Fuji. Nachdem ich ihm kurz von meiner Story erzählte, musste er erstmal ins Dorf Emails schreiben.

16.10.: Besteigung Naka Dake und Taka Dake
Als wir heute mit dem Bus am Parkplatz vom Naka Dake ankamen, mussten wir leider feststellen, dass er wegen zu viel Schwefelgehalt in der Luft geschlossen war. Wo anders hätte man die Touris einfach rauf gejagt. Also wollten wir wo anders hinlaufen. Doch schon nach kurzem merkten wir, dass jetzt die Schranke offen war und wir hoch konnten. Also gingen wir zurück. Vom Parkplatz hätten wir auch die Seilbahn nehmen können. Der Witz daran war, dass die Seilbahn gerade mal zwei Säulen hatte und wir die Strecke in guten zehn Minuten gelaufen waren. Nachdem wir mit den anderen Touris in den Krater geguckt hatten, machten wir uns daran den Taka Dake zu besteigen, der sich hinter dem See befand. Auf dem richtig gut mit Entfernungsangaben beschilderten Weg konnte man endlich mal normal durch die Natur wandern. Herrlich. Von dort sind wir dann einen anderen Weg ins Tal hinab gegangen. Dort gab es eine zweite, richtige Seilbahn. Leider aber keinen Bus oder so. Immerhin haben uns dann zwei Mädels mitgenommen und sogar fast bis nach Aso gefahren.

17.10.: Floating Tori in Myajima
Heute hat der Wecker unerbitterlich früh geklingelt und ich musste raus, um den einzig sinnvollen Zug für mich zu erwischen. So machte ich mich auf den Weg nach Hiroshima. Im Hostel wurde mir geraten, gleich heute nach Myajima zu fahren, da es mit Ebbe und Flut gut passen würde. Also habe ich mich auf den Weg gemacht. Die Fähre vom Bahnhof auf die Insel war auch schon im Railpass dabei, prima. Dort angekommen bin ich direkt zu dem Teil, das ich dort einzig sehen wollte: Das Floating Tori. Dort konnte man dann immer näher ran gehen, da das Wasser gerade zurück ging. Da ich durch noch ca. 3 cm Wasser gewatet bin, konnte ich noch ein Foto ohne so viele Leute machen. Danach war’s überfüllt. Zurück im Hostel konnte ich noch umsonst Wäsche waschen, da das Hostel erst vor zwei Wochen eröffnet hatte und anscheinend noch im Testbetrieb war.

18.10.: A-Bomb-Dome in Hiroshima
Heute stand der Besuch des Museums in Hiroshima an. Der A-Bomb-Dome sind die Überreste eines Hauses, das die Atombombe erlebte. Das Museum fand ich nicht so spannend wie das in Nagasaki. Nach dem Einkaufen für die lange Zugfahrt nach Sapporo machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof.

19.10.: Sapporo Winter Sports Museum
Kurz nach sechs Uhr morgens ist der Zug in Sapporo angekommen. Der Bus zum Sapporo Winter Sports Museum fuhr erst um einiges später und so vertrieb ich mir die Zeit ein wenig. Dort wollten sie mich erst nicht zur Schanze lassen, da dort ein Jugend-Wettkampf stattfand, wo man normalerweise Eintritt zahlen muss. Doch irgendwie kam ich doch ohne zahlen rein. Ausgestattet mit ein paar Broschüren und Adressen von Unterkünften nahm ich den Zug nach Kushiro. Dort angekommen war keine der Unterkünfte tauglich. Alle möglichen kosteten mehr als das doppelte. Es gab eine Unterkunft, die erschwinglich war. Eine nette Japanerin, die etwas Englisch sprach rief dort an. Die Dame am anderen Ende bot sogar an, mich abzuholen. Geschlafen habe ich letztendlich wohl in so was wie einer Motorradfahrer-Pension. Aber kein Thema, es war günstig, sauber und es gab warmes Wasser.

20.10.: Norokko-ko und Übernachtung im Internetcafe
Heute Morgen hat mich die Dame sogar wieder zum Bahnhof gefahren, damit ich den nächsten Zug nehmen konnte. Das war heute der Norokko-ko. Das ist so ein Aussichts-Zug, wo man einen guten Überblick über die Landschaft haben soll. Nachdem die Landschaft, das Wetland, schon nicht mehr grün, sondern eher wie bei uns zu Hause ausgesehen hat, nur noch nicht so farbenprächtig, war mir das zu langweilig. Zum Wandern war mir die Sonne schon zu niedrig und die Bahnhöfe sahen hier nicht so aus, als hätten sie Locker für die Taschen. Also habe ich mir eine Verbindung zurück ausgesucht. Zum Glück früh genug und so konnte ich dann in Kushiro noch den früheren Zug nach Sapporo nehmen. Dort lief ich dann etwas durch die Stadt und kam an einem Einkaufszentrum vorbei. Zufällig habe ich einen adidas-Shop gesehen und den musste ich mir natürlich ansehen. Beim Umsehen sah ich plötzlich eine Club-Mütze (eine Mütze mit dem Logo vom 1. FC Nürnberg für Fremde…). Unglaublich, wenn mir das einer gesagt hätte. Dem Japaner versuchte ich zu erklären, dass das mein Lieblings-Verein zu Hause ist. Naja, er hat mir dann eher ein weiteres Shirt gezeigt. Das lag unter Club-Taschen zwischen Liverpool, HSV und RedBull Salzburg Shirts. Irre. Die Nacht habe ich dann in einem Liegesessel in einem Internetcafe verbracht. Zum einen weil der Lonely Planet keine gute Unterkunft hergab, zum anderen weil es gleich neben dem Bahnhof war und schließlich, weil es günstiger war als ein Hostel.

21.10.: Sapporo Dome
Nach einer erholsamen Nacht im Schlafsessel des Internetcafes ging es dann zum Sapporo Dome. Da ist ein Stadion, das sich von einem Baseball-Feld in ein Fussballstadion verwandeln kann und wurde für die WM 2002 gebaut. Da drin gibt es eine Aussichtsplattform, die 53 Meter über dem Boden ist. Der Fussballrasen lässt sich auf einem Luftkissen rein- und rausfahren. Am Nachmittag ging es dann auf das Universitätsgelände von Sapporo, wo eine herrliche Ginko-Allee in herbstlichen Farben geschimmert hat. Am Abend gings dann mit dem Schlafwagen wieder zurück in Richtung Tokyo.

22.10.: Nikko
Nachdem ich gegen Mittag irgendwann endlich in Nikko angekommen war, ging es gleich in Richtung der Tempelanlagen. Es sind zwar recht viele und prächtige Tempel dabei, doch interessiert habe ich mich eigentlich nur für ein Bild. Das „Hear no evil. Speak no evil. See no evil.“ Die drei Affen halt ;-). War echt schön, das live zu sehen. Hab mir auch das andere angesehen, hat mich aber nicht so fasziniert.

23.10.: Shibuya Crossing
Heute habe ich nicht wirklich viel gemacht. Ich habe ausgeschlafen und bin dann noch zum Herumschlendern in die Innenstadt gefahren. Dort habe ich der Shibuya Crossing einen Besuch abgestattet. Das ist wohl die belebteste Kreuzung in Tokyo und jeder hat sie wohl schon mal auf einem Foto oder so gesehen, weiß aber nicht, das es genau diese ist.

24.10.: Fischmarkt
Heute Morgen ging es ohne wirklich geschlafen zu haben mit einer der ersten U-Bahnen zum Fischmarkt. Leider waren die Versteigerungen schon vorbei und man konnte nur noch normalen Verkauf beobachten. Die Vielfalt war schon immens und einiges sehr blutig. Danach ging es zurück ins Hostel, um das Gepäck zu nehmen und zum Flughafen zu fahren. Beim Check-In musste ich feststellen, dass mein Gepäck sich von 17 kg, mit denen ich zu Hause gestartet bin, auf 24 kg erhöht hatte. Warum? Weiß ich nicht.

Bilder für Japan findet ihr hier.

Tag 72-73: Erfolgreicher Gipfelsturm am Mt. Fuji

7.10.: Fuji-Aufstieg
Heute ging es mit Rainer und Stefan zusammen im Bus zum Mount Fuji. Zuerst mussten wir dazu nach Kawaguchiko, einem Ort am Fuß des Vulkans, fahren, von wo es mit einem anderen Bus zu der 5. Station ging. Auf dem Weg zu den Häusern, die auf 2300 m liegen, sprach uns im Bus ein Amerikaner an, ob wir auf den Berg wollen, denn er ist alleine und würde gerne Gesellschaft haben. Normal bin ich bei Amerikanern da etwas vorsichtig, da sie sich manchmal zu viel zumuten. Doch Juri schien gut vorbereitet zu sein, was Ausrüstung und Inforation betrifft. Also haben wir einen Zeitpunkt für den Abmarsch ausgemacht. Stefan wollte auch mitgehen, konnte aber kein ausleihbares Equipment finden, das oben sicher nötig gewesen ist. Nach ein paar klärenden Anrufen, ob die eine Hütte auch noch offen hat, gingen wir los. Nach drei Stunden erreichten wir die entsprechende Hütte, wo derzeit nur ein paar Arbeiter hausten, die uns nur widerwillig Einlass gewährten. Dann wollten sie auch noch den normalen Hüttenpreis. Dieser Lag bei 5250 Y, was etwas knapp 40 Euro sind. Aber welche andere Wahl hatten wir: keine. Also blieben wir hier für die nächsten sechs Stunden, um uns auszuruhen. Das Abendessen fiel etwas spärlich aus, denn im Ort hatte ich keine Zeit mehr, etwas zu kaufen und auf der 5. Station gab es nur Süßigkeiten als Andenken. Zum Glück hatte Juri etwas, das er entbehren konnte. So haben wir uns dann auf Decken etwas schlafen gelegt.

8.10.: Kalte Füße auf dem Gipfel
Gegen viertel zwei klingelte dann unerbitterlich der Alarm und ich wäre gern noch liegen geblieben. Doch es hieß Sachen packen und für den Aufstieg vorbereiten. Leider hatten wir ein schlechtes Wetter erwischt, was bedeutet, dass es schon jetzt regnet. Mit Stirnlampen bewaffnet starteten wir gegen zwei Uhr unser Abenteuer. Mit zunehmender Höhe wurde auch der Wind stärker. Noch hielt meine Windstopper-Hose den äußeren Bedingungen stand. Gegen halb vier begann es dann leicht zu schneien, was natürlich mit der Höhe immer mehr zunahm. Da ich keine richtigen Bergschuhe, sondern nur Wanderschuhe (die zwar eine bei diesen Bedingungen wirklungslose GoreTex-Membran hatte) für die Besteigung hatte, waren gegen vier die Zehen meines linken Fußes nicht mehr zu spüren. 30 Minuten später folgte der rechte Fuß. Ich hatte zwei Möglichkeiten: In der Dunkelheit allein Absteigen oder mit Juri weiter aufsteigen, um dann bei erstem Tageslicht abzusteigen. Ich entschied ich nach kurzem Überlegen für letzteres, da es nachts schon echt dunkel ist. Natürlich war das Laufen ohne richtiges Gefühl nicht ganz so einfach auf den mit Schnee bedeckten Steinen. Dann fingen auch noch die Finger wegen zu dünnen Handschuhen an, zu frieren.
Gegen dreiviertel sechs erreichten wir den Gipfel, wo verschlossene Hütten vor uns standen. Normal ist da ein Postamt und sicher auch jede Menge an Getränkeautomaten. Da schon seit 25. August die Saison beendet ist, war alles für den Winter verbarrikadiert. Immerhin konnten wir einen kurzen Blick in den Krater werfen. Nachdem ich mir meine Trockene Kleidung gegen die verschwitzte ausgetauscht hatte, machten wir uns wieder an den Abstieg. Dort oben gab es sowieso nur kalten Schneesturm, der einen jede Minute, die man stand nur noch mehr auskühlte. Mit dem Gefühl, zwei Klötze an den Beinen zu haben machte ich mich an den Abstieg. Den Sonnenaufgang konnten wir wegen viel zu viel Bewälkung oben am Gipfel nicht sehen, doch half uns das erste Licht, relativ sicher abzusteigen. Doch hatte der Schnee, der oben über 10 cm hoch war, die Steine rutschig gemacht. So ist es halt passiert, dass ich unter einen Stein gerutscht bin, das nicht gespürt hatte (wie auch?) und es mich dann mal gepflegt hingefetzt hat. Das hat dann später zu einem ananasscheibengroßen koronalen Hämatom an der Hüfte geführt. Nach ca. einer Stunde Abstieg fing mein linker Fuß wieder an, Gefühle zu entwickeln. Der rechte folgte ihm nach einer weiteren Stunde. Auf den Fotos konnte ich im Nachhinein schön sehen, wie viel tiefer sich die Schneegrenze in der Nacht verschoben hat.
Gegen halb elf morgens war ich wieder an der fünften Station, wo ich erstmal meinen Rucksack mit den in Schließfächern zurückgelassenen Sachen bepackte. Zurück in Kawaguchiko wollte ich gleich nach Kyoto weiter, doch da keines von den Hostels im Lonely Planet ein Zimmer frei hatte und ich gerade keinen Internetzugang hatte, ging ich in die Touristeninfo, wo ich glücklicherweise einen Flyer von einem Hostel hier sah. Da ich kaputt, durchgeschwitzt, müde, hungrig, kalt und vor allem nass war, wollte ich nur eine Nacht zum pflegen und trocknen bleiben.

Fotos hierzu findet ihr im Album Japan.

Tag 68-71: Erste Tage in Tokyo

3.10.: Gleich mal Karaoke
Gleich nach meiner Ankunft heute, hatte ich Post von Michael, den ich in Chengdu am Riesenbuddha getroffen hatte, der mich zu einem Essen und anschließender Karaoke mit Freunden einlud. Nachdem ich ja nix besseres zu tun hatte, bin ich also gleich mal mitten in die Stadt gefahren. Nach einem leider reichlich westlichen Mahl gingen wir dann zu Karaoke. Es war eine Bar, die eigentlich nur von Westlern besucht ist und auch nur westliche Titel gespielt wurden. Typisch Japanisch ist es, sich mit Freunden einen Raum zu mieten, wo man dann für sich dahin trällert. Dort habe ich dann auch Deutsche zwangsweise getroffen. Die waren von der Botschaft und haben die Wiedervereinigung gefeiert. Oder so. Und zwar waren da so ein paar Emporkömmlinge, die anscheinend ihrem Chef zeigen wollten, wie toll sie mit lockerer Krawatte feiern können. So haben sie auch eigentlich jeden Song gecrasht, was bedeutet, dass sie einfach mit auf die Bühne sind, bei jedem Lied, das sie auch nur ansatzweise mal gehört hatten. Zum Glück bin ich nicht so…

4.10.: Festplatte kaufen
Heute hatte ich eigentlich nicht viel zu tun. Ich schlief mal aus und bin dann gemütlich in die Stadt gefahren. Dort war ich im Sony Building und im Technik-Viertel Akihabara. Das war auch ganz nett, nur dass die Preise wesentlich über denen von China lagen. Da half auch kein Vergleichen.

5.10.: Warum gibt es so was nicht bei uns?
Heute ging es in den Yoyogi-Park. Dort sind vor allem sonntags viele Tokyoter (oder Tokyonesen?) anzutreffen, die ihren freien Tag genießen bei allerhand diverser Freizeitbeschäftigungen. So konnte man Leute bei Baseballspielen, Tanzen oder ganz anderen verrückten Sachen zusehen. Doch was mir am besten gefiel ist, dass am Rand Solokünstler und Musikgruppen Ständchen geben. Manchmal dauern die nur wenige Minuten, manchmal aber auch mehrere Stunden. So habe ich mehrer Bands gesehen, die Punkrock spielten und das war echt spitze! Wen das interessiert, kann ja mal bei YouTube suchen.

6.10.: Erst lange geplant, dann doch spontan entschieden
Nachdem mein Körper noch mal nach Schlaf geschrien hatte, war ich erst recht spät erwacht. Dann habe ich mich hingesetzt und erarbeitet, was ich wann ansehen will. Ich wollte ja meinen Railpass für 14 Tage ja auch so gut wie möglich ausnutzen. Am späten Nachmittag hatte ich aber genug vom Rumsitzen und bin einfach mal zu dem nahen Tempel hier gegangen. Dort konnte ich dann ein paar Fotos in unerwartet bester Abendstimmung aufnehmen und der Tag war gerettet. Gerade als ich ins Bett gehen wollte, da ich am nächsten Morgen bald nach Nikko starten wollte, traf ich zwei andere Bayern. Nach einem kurzen Plausch war klar geworden, dass ich morgen nicht nach Nikko fahre, sondern mit ihnen zum Mount Fuji. Ich wollte den ja besteigen und die anderen beiden erstmal gucken, wie es so aussieht mit Ausrüstung, denn sie waren nicht so gut ausgestattet mit Regenjacken und so.

Fotos hierzu findet ihr im Album Japan.