Totale Mondfinsternis – Blutmond 2018

Die Mondfinsternis am 27.7.2018 war die längste des ganzen Jahrhunderts – und damit wohl auch für mich. Der auf Grund seiner Farbe „Blutmond“ genannte Mond wurde über 103 Minuten vollständig abgedunkelt von der Erde.

Als Standort habe ich mich für den „Solarberg“ bei Fürth entschieden, da meine Zeit vor der Anfahrt zu knapp bemessen war und somit die Planung auch etwas kurz ausfiel. Zwar hätte ich den Mond über Nürnberg sehen sollen, was aber auf Grund von Nebel am Boden nicht möglich war. Erst später kam er oben hervor. Besser wäre es gewesen einen alternativen Standort aufzusuchen, wofür es aber zu spät war.

Fotografiert wurden die Bilder der Mondfinsternis mit einem 500 mm Objektiv.

Wer gerne gesellig ist, sollte bei einem ähnlichen Event bei gutem Wetter auch hierhin kommen. Es sind nicht nur viele Leute da, sondern auch allerhand „Kräuter“ werden verbraucht.

Seinen Namen Blutmond erhält er auf Grund seiner kupferroten Färbung. Diese Färbung entsteht durch gebrochenes Sonnenlicht, das auf den Mond trifft. Der Blauanteil wurde bereits in der Erdatmosphäre gebrochen und damit gestreut.

 

Totale Mondfinsternis trifft Supermond

Schon lange angekündigt, war es heute Nacht so weit: Das medial angekündigte Spektakel „Blutmond“ und „Supermond“ fand statt.

Was heißt das genau? Der Name Blutmond stammt daher, dass bei der totalen Mondfinsternis der Mond rot erscheint. Beim Supermond kommt der Mond auf seiner elliptischen Bahn um die Erde dieser extrem nahe.

Glücklicherweise konnte ich von meinem Aussichtspunkt das Ereignis mit maximaler Verfinsterung um 4.47 Uhr miterleben, da die teilweise vorhandene Bewölkung doch immer mal den Blick versperrte. Hier habe ich sieben Stationen der totalen Mondfinsternis animiert:

Totale Mondfinsternis 2015

Das lange wach bleiben hat sich mehr als gelohnt, denn ob bei der nächsten ähnlich nahen Mondfinsternis am 02.09.2574 der Himmel wieder frei sein wird, kann mir heute noch keiner sagen (laut Nasa findet die nächste Supermond-Finsternis im Jahr 2033 statt, dann aber etwas weiter entfernt).

 

Partielle Sonnenfinsternis 2015

Heute war für lange Zeit die letzte Sonnenfinsternis in Deutschland zu sehen. War ich 2011 noch in Füssen, habe ich diesmal das Ereignis vom Solarberg (wie passend) in Fürth verfolgt. Zwar stand die Sonne zum Höhepunkt zwischen 10.40 und 10.50 Uhr so hoch, dass man keine urbanen Motive als Horizont mit einbeziehen konnte, dennoch war es erneut spannend zu sehen, welches Spektakel unser Universum uns bietet.

Winterlicher Sonnenaufgang

Bei frostigen -8 °C ging es noch vor 6 Uhr morgens in Richtung Hundham für den heutigen Sonnenaufgang. Nachdem es gestern Abend schon einen klaren Sonnenuntergang gab, waren die Aussichten nicht so schlecht. Und es sollte sich lohnen so früh aufzustehen!

Ausstellung bei der Caritas Ansbach

Seit heute kann meine Ausstellung „Lichtblicke auf Reisen“ bei der Caritas Ansbach besichtigt werden.

Alle Infos dazu gibt es hier.

Fotokalender 2015 ab jetzt erhältlich

Mein Fotokalender für 2015 mit dem Titel „Island 2015“ ist nun erhältlich.

Hintergrundberichte, Vorschauen und Bestellmöglichkeiten findet Ihr hier.